Allgemeine Geschäftsbedingungen
miraTEQ – Webdesign & Digital Marketing · Sirochita Lemke · Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Sirochita Lemke, tätig unter der Bezeichnung miraTEQ – Webdesign & Digital Marketing (nachfolgend "Auftragnehmer"), und ihren Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber") über Leistungen im Bereich Webdesign, Digital Marketing und Consulting.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers per E-Mail oder durch Beginn der Leistungserbringung nach Annahme eines Angebots durch den Auftraggeber.
Angebote sind 14 Tage ab Ausstellungsdatum gültig, sofern keine andere Frist angegeben ist.
3. Leistungsgegenstand
3.1 Webdesign
Der Auftragnehmer erstellt für den Auftraggeber eine professionelle Website nach den im Angebot beschriebenen Spezifikationen. Die Website wird auf dem vom Auftragnehmer genutzten Hosting-Server (Hetzner, Deutschland) betrieben. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Im Standardumfang enthalten sind: Konzeption, Design, HTML/CSS-Entwicklung, Einrichtung auf dem Hosting-Server sowie zwei Korrekturschleifen nach Vorlage des Entwurfs. Weitere Korrekturschleifen werden nach Aufwand berechnet.
3.2 Digital Marketing
Marketingleistungen umfassen je nach Vereinbarung: Social-Media-Betreuung, Content-Erstellung, SEO-Optimierung sowie weitere im Angebot definierte Maßnahmen. Erfolgsversprechen (z.B. konkrete Platzierungen in Suchmaschinen) sind keine Bestandteile der vereinbarten Leistung, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
3.3 Consulting
Beratungsleistungen werden auf Basis des vereinbarten Stundenbedarfs oder als Pauschalleistung erbracht. Art und Umfang ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Beratungsergebnisse sind Empfehlungen; die Umsetzungsentscheidung liegt beim Auftraggeber.
4. Vergütung und Zahlung
Alle Preise verstehen sich netto in Euro. Der Auftragnehmer ist in einem Drittland (Thailand) ansässig; die Rechnungsstellung erfolgt ohne deutsche Umsatzsteuer. Da diese AGB ausschließlich für Unternehmer gelten, geht die Steuerschuld nach dem Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG) auf den Auftraggeber über.
4.1 Monatliche Abrechnung
Bei monatlicher Abrechnung beträgt die Vergütung 49,00 Euro pro Monat. Rechnungen werden monatlich im Voraus gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
4.2 Jährliche Abrechnung
Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Vergütung 449,00 Euro pro Jahr. Die Rechnung wird zu Beginn des Vertragsjahres gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen fällig.
4.3 Projektbasierte Leistungen
Bei Projekten (z.B. Erstentwicklung einer Website, einmalige Marketingkampagne) gilt: 50 % der vereinbarten Vergütung sind bei Auftragserteilung fällig, die restlichen 50 % bei Fertigstellung und Übergabe. Beide Teilbeträge sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen.
4.4 Verzug
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistung bis zum Ausgleich der offenen Forderung zu unterbrechen. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben vorbehalten.
5. Hosting und Verfügbarkeit
Das Hosting der erstellten Websites erfolgt ausschließlich durch den Auftragnehmer auf Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland. Der Auftraggeber erhält kein eigenständiges Hosting-Zugangskonto und erwirbt keine Nutzungsrechte am Hosting-Vertrag des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der gehosteten Websites, übernimmt jedoch keine Garantie für eine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten und technisch bedingte Ausfälle berechtigen den Auftraggeber nicht zur Minderung der Vergütung, sofern sie sich im branchenüblichen Rahmen halten.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung notwendigen Materialien, Informationen und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereitzustellen (z.B. Texte, Bilder, Logos, Unternehmensdaten). Verzögerungen, die durch fehlende oder unvollständige Zulieferung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und berechtigen diesen, vereinbarte Fertigstellungstermine entsprechend zu verschieben.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte an den bereitgestellten Materialien verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verwendung dieser Materialien entstehen.
7. Änderungen und Korrekturrunden
Im Leistungsumfang sind zwei Korrekturschleifen enthalten. Eine Korrekturschleife umfasst alle Änderungswünsche, die der Auftraggeber in einer Rückmeldung gebündelt übermittelt. Weitere Korrekturschleifen werden mit 80,00 Euro pro Stunde (anteilig) berechnet.
Änderungen, die über das ursprünglich vereinbarte Leistungsziel hinausgehen (Scope Creep), werden gesondert angeboten und berechnet.
8. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Design, Code, Texte, Grafiken) unterliegen dem Urheberrecht des Auftragnehmers gemäß UrhG. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.
Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vereinbarten Zweck (Betrieb der Website, Nutzung der Marketingmaterialien). Das Nutzungsrecht gilt für die Dauer des aktiven Vertragsverhältnisses.
Eine Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte, eine Bearbeitung der Werke ohne Zustimmung des Auftragnehmers sowie die Verwendung für andere als die vereinbarten Zwecke sind nicht gestattet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erbrachten Leistungen in seinem Portfolio und zu Werbezwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
9. Kündigung und Vertragsende
9.1 Monatliche Verträge
Für monatliche Verträge besteht keine Mindestvertragslaufzeit. Sie können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des laufenden Kalendermonats gekündigt werden. Die Kündigung hat schriftlich per E-Mail zu erfolgen.
9.2 Jahresverträge
Der Jahresvertrag ist ein Sondertarif mit vergünstigtem Jahrespreis und einer festen Laufzeit von 12 Monaten. Er kann mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des Vertragsjahres gekündigt werden. Wird nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Eine monatliche Kündigung ist beim Jahresvertrag nicht möglich.
9.3 Folgen der Kündigung
Mit Vertragsende wird die Website vom Hosting-Server des Auftragnehmers offline genommen. Die Website wird nicht gelöscht und verbleibt im Bestand des Auftragnehmers. Eine Reaktivierung ist jederzeit durch Abschluss eines neuen Vertrags möglich.
Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes, der Dateien oder der Hosting-Zugangsdaten besteht nicht, es sei denn, dies wurde ausdrücklich schriftlich vereinbart und vollständig vergütet.
Bereits erbrachte Leistungen und fällige Vergütungen bleiben von der Kündigung unberührt und sind vollständig zu zahlen.
9.4 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Auftragnehmer liegt insbesondere vor bei: Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen, wiederholtem Zahlungsverzug, oder Verstoß des Auftraggebers gegen diese AGB.
10. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Übergabe die vereinbarten Spezifikationen erfüllen. Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzuzeigen.
Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu.
Keine Gewährleistung besteht für Störungen, die durch den Auftraggeber oder durch Dritte verursacht wurden, sowie für Ausfälle des Hosting-Anbieters (Hetzner).
11. Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist in diesen Fällen auf die Höhe der im jeweiligen Vertragsjahr gezahlten Vergütung begrenzt.
Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die rechtliche Zulässigkeit der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte, Bilder oder Texte.
12. Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, die andere Partei hat ausdrücklich zugestimmt oder eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung besteht.
13. Datenschutz
Im Rahmen der Vertragsabwicklung werden personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeitet. Näheres regelt die Datenschutzerklärung von miraTEQ.
Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten von Endnutzern des Auftraggebers erhält, schließen die Parteien auf Anfrage einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
14. Schlussbestimmungen
14.1 Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
14.2 Gerichtsstand
Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB oder den darauf basierenden Verträgen ist, soweit gesetzlich zulässig, der Wohnsitz des Auftragnehmers Gerichtsstand. Für Auftraggeber ohne allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland ist Gerichtsstand München.
14.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
14.4 Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Vertrags bedürfen der Schriftform. E-Mail genügt der Schriftform im Sinne dieser AGB.